Rulantica im Mami-Check: Wenn der Norden in den Süden kommt – Nass, wild und wunderbar!
Wenn ihr nach einem Ort sucht, um der Realität zu entfliehen, oder einfach nur sehen wollt, wie eure Kinder (und ihr selbst) den ganzen Tag klitschnass, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht herumlaufen, dann willkommen in Rulantica – der Wasserwelt des Europa-Park.
Hand aufs Herz: Wir waren schon oft im Europa-Park, aber Rulantica haben wir bisher gekonnt ignoriert. Warum eigentlich? Keine Ahnung. Dieses Mal haben wir es gewagt, um zu sehen, ob der Hype berechtigt ist. Spoiler: Wir waren nass, wir waren fix und fertig, und es war genial.

1. Der erste Eindruck: Kein Schwimmbad, sondern ein Erlebnis
Schon bei der Ankunft am Hotel Krønasår fühlt man sich wie in einem Naturkundemuseum. Das skandinavische Thema zieht sich gnadenlos durch – vom Parkplatz bis zur Umkleidekabine. Man bekommt sofort dieses Urlaubsfeeling.
Der Profi-Check:
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Das Rula-Band: Man bekommt ein Armband, das als Spindschlüssel und Geldbeutel dient. Super praktisch („Look Ma, no hands!“), aber auch gefährlich für den Geldbeutel, weil man das Geld ausgibt, ohne es zu merken (zumindest bis zur Abrechnung am Ausgang).
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Online-Tickets: Ein gut gemeinter Rat: Kauft die Tickets vorab online. Niemand möchte den Tag in einer Schlange an der Kasse verbringen, wenn man eigentlich rutschen könnte.

2. Der Kampf um den Spaß: Rutschen bis der Arzt kommt
Rulantica ist kein 08/15-Stadtbad. Mit über 50 Rutschen und 14 Themenbereichen ist es eher eine nasse Reizüberflutung im besten Sinne. Hier unsere Highlights:
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Trolldal (Für die Mini-Wikinger): Perfekt für die kleinsten Gäste. Flaches Wasser, kleine Rutschen und überall niedliche Trolle. Unsere Jüngste war kaum wegzubekommen.
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Snorri’s Saga (Für die Gemütlichen): Der „Lazy River“. Man lässt sich auf einem Reifen treiben und bestaunt LED-Leinwände mit Meerjungfrauen. Hinweis: Kinder unter 8 Jahren brauchen Begleitung (die perfekte Ausrede für Eltern, sich auf einem Reifen treiben zu lassen und es „Kinderbetreuung“ zu nennen).
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Vildstrøm (Der wilde Fluss): Ein reißender Strom im Außenbereich. Man wird wie glückliches Treibholz durch Stromschnellen gespült. Macht riesigen Spaß!

3. Nervenkitzel (und Stimmband-Training)
Wer glaubt, Wasserparks seien nur was für Kinder, der sollte mal diese Attraktionen testen:
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Vinter Rytt: Eine Steilwand-Rutsche in der Halfpipe. Das Adrenalin schießt hoch, während man im 4er-Reifen fast senkrecht die Wand hochjagt. Nichts für schwache Nerven!
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Dugdrob: Hier wird es ernst. Man steht in einer Glaskabine, der Boden klappt weg und man fällt ins Nichts. Der schnellste Weg, um zu testen, ob das Herz noch am rechten Fleck sitzt.
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Vikingløp: Die größte Speed-Rutsche Europas. Auf Matten geht es kopfvoran gegen die anderen Familienmitglieder ins Rennen. Hier zeigt sich, wer der wahre Wikinger ist (oder wer am lustigsten verliert).

4. Essen & Relaxen: Rettung für müde Beine
Nach so viel Action brauchten wir Energie. Das Restaurant Lumålunda bot Pizza und Pasta – solide, lecker und genau das Richtige für hungrige Wasserratten.
Das absolute Highlight für uns Eltern? Die Svømmepøl Bar. Eine Poolbar im Wasser. Ein kühler Drink in der Hand, während man im warmen Wasser steht? Das ist der Gipfel der Dekadenz, und wir haben jede Sekunde davon genossen.
5. Das Fazit vom Mami-Check
Was uns gefallen hat:
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Es war überraschend sauber (was in großen Wasserparks nicht selbstverständlich ist).
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Für jedes Alter war etwas dabei: Vom Kleinkind bis zum Opa (solange der Opa gerne nass wird).
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Die Wartezeiten waren trotz vieler Besucher absolut okay.
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Ganzjährig geöffnet – das Wetter spielt keine Rolle.
Kleine Notizen (Professionalität muss sein):
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Parken: Haltet 10 Euro bereit.
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Sicherheit: Für Kinder unter 8 Jahren gibt es kostenlose Schwimmwesten, die im Wildbach und Strömungskanal Pflicht sind.
Unterm Strich: Rulantica ist der Ort, an dem man gestylt und trocken ankommt und den man zerzaust, nass, aber absolut glücklich verlässt. Eine klare Empfehlung von uns, wenn ihr in Rust seid!









